CSD-Berlin verweigert der Jungen Alternative die Teilnahme

CSD-Berlin verweigert der Jungen Alternative die Teilnahme Hier der komplette Mail-Verkehr: Sehr geehrte Veranstalter des diesjährigen CSD Berlin, zunächst bedanke ich mich für die verspätete Antwort von Ihnen. Wir haben eine E-Mail bezüglich unserer Teilnahme bereits im Voraus versandt, die bei Ihnen leider keinen Eingang gefunden zu haben scheint. Erst meine telefonische Nachfrage führte zur Klärung. Daher bitte ich um Auskunft darüber, wie weit im Voraus wir uns für den CSD 2019 bei Ihnen melden müssen, um Berücksichtigung zu finden? An der Stelle gestatten Sie mir eine Anmerkung zu dem von Ihnen angeschlagenen Tonfall: sowohl die AfD als auch insbesondere wir als Berliner Jugendorganisation begreifen uns als Schutzschild liberaler Freiheitsrechte und somit auch von Homosexuellen. Sie, als Organisatoren, haben das Recht für Schwule und Lesben zu sprechen nicht exklusiv für sich gepachtet. Das sieht übrigens auch ein Großteil der schwulen „Community“ so, wie Sie unschwer der Umfrage auf der Schwulenplattform „Planetromeo“ zur Bundestagswahl 2017 entnehmen konnten. Dort entschieden sich 12% für die AfD (Quelle: https://www.planetromeo.com/en/blog/planetromeo-schwule-bundestagswahl-2017/). Wer tatsächlich für die Rechte von Homosexuellen eintritt, muss in der Lage sein, die aktuell größte Bedrohung unserer freiheitlichen Gesellschaft zu erkennen: den wachsenden Einfluss des radikalen Islams. In diesem Sinne ist die AfD die einzige Partei und die Junge Alternative die einzige Jugendorganisation, die sich klar für Freiheit positioniert. Ich werde jetzt mit meinem Vorstand beraten, inwieweit wir uns dennoch am diesjährigen CSD beteiligen. Abschließend möchte ich anmahnen: wer Toleranz predigt, muss sie auch selber leben. Mit Ihrem Verhalten beschädigen Sie den Grundgedanken des CSD.Herzliche GrüßeDavid EckertLandesvorsitzender Junge Alternative - Berlin Am 12.07.2018 um 10:14 schrieb Information <info@csd-berlin.de>:Hallo, wir haben Ihre Anfrage erhalten, die für dieses Jahr aber deutlich zu spät ist. Die Planungen sind knapp drei Wochen vor dem Event bereits abgeschlossen. Zudem möchten wir zukünftigen Anfragen vorwegschicken: Beim CSD Berlin und CSD Berlin e.V. stehen wir für ein Klima der Akzeptanz in unserer Gesellschaft und für eine Kultur, die Geflüchtete willkommen heißt. Menschen und Organisationen, die versuchen, ein Klima der Angst und Ausgrenzung zu schaffen, wie es AfD, BERGIDA und NPD tun, sind beim CSD und beim CSD e.V. nicht willkommen. Berliner CSD e.V.Berliner CSD e.V. // Courbièrestraße 6 // 10787 BerlinFon: +49 30 23 62 86 32Fax: +49 30 23 62 86 34Web: www.csd-berlin.de Von: Junge Alternative - Berlin [mailto:berlin@jungealternative.com] Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2018 16:09An: info@csd-berlin.deBetreff: Anmeldung: Teilnahme CSD Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, wie soeben telefonisch besprochen, hier nochmals unsere Anfrage, die scheinbar leider nicht angekommen ist. Wir möchten uns als politische Jugendorganisation in Berlin, die der AfD nahesteht, im Rahmen des diesjährigen CSDs beteiligen. Dazu würden wir gerne einen eigenen Stand anmelden. Welche weiteren Beteiligungsmöglichleiten bestehen darüber hinaus? Herzliche GrüßeDavid EckertLandesvorsitzender Junge Alternative - Berlin Hier werde ich Mitglied in der JA-Berlin:http://jungealternative-berlin.de/mitglied-werden/#CSD #Berlin #AfD #JA #JungeAlternative David Christopher Eckert Alice Weidel

Gepostet von Junge Alternative Berlin am Freitag, 13. Juli 2018

Hier der komplette Mail-Verkehr:

Sehr geehrte Veranstalter des diesjährigen CSD Berlin,

zunächst bedanke ich mich für die verspätete Antwort von Ihnen. Wir haben eine E-Mail bezüglich unserer Teilnahme bereits im Voraus versandt, die bei Ihnen leider keinen Eingang gefunden zu haben scheint. Erst meine telefonische Nachfrage führte zur Klärung. 

Daher bitte ich um Auskunft darüber, wie weit im Voraus wir uns für den CSD 2019 bei Ihnen melden müssen, um Berücksichtigung zu finden? 

An der Stelle gestatten Sie mir eine Anmerkung zu dem von Ihnen angeschlagenen Tonfall: sowohl die AfD als auch insbesondere wir als Berliner Jugendorganisation begreifen uns als Schutzschild liberaler Freiheitsrechte und somit auch von Homosexuellen. Sie, als Organisatoren, haben das Recht für Schwule und Lesben zu sprechen nicht exklusiv für sich gepachtet. Das sieht übrigens auch ein Großteil der schwulen „Community“ so, wie Sie unschwer der Umfrage auf der Schwulenplattform „Planetromeo“ zur Bundestagswahl 2017 entnehmen konnten. Dort entschieden sich 12% für die AfD (Quelle: https://www.planetromeo.com/…/planetro…/). 

Wer tatsächlich für die Rechte von Homosexuellen eintritt, muss in der Lage sein, die aktuell größte Bedrohung unserer freiheitlichen Gesellschaft zu erkennen: den wachsenden Einfluss des radikalen Islams. In diesem Sinne ist die AfD die einzige Partei und die Junge Alternative die einzige Jugendorganisation, die sich klar für Freiheit positioniert. 

Ich werde jetzt mit meinem Vorstand beraten, inwieweit wir uns dennoch am diesjährigen CSD beteiligen. Abschließend möchte ich anmahnen: wer Toleranz predigt, muss sie auch selber leben. Mit Ihrem Verhalten beschädigen Sie den Grundgedanken des CSD.

Herzliche Grüße

David Eckert
Landesvorsitzender 
Junge Alternative - Berlin 

Am 12.07.2018 um 10:14 schrieb Information <info@csd-berlin.de>:

Hallo,

wir haben Ihre Anfrage erhalten, die für dieses Jahr aber deutlich zu spät ist. Die Planungen sind knapp drei Wochen vor dem Event bereits abgeschlossen. 
Zudem möchten wir zukünftigen Anfragen vorwegschicken: Beim CSD Berlin und CSD Berlin e.V. stehen wir für ein Klima der Akzeptanz in unserer Gesellschaft und für eine Kultur, die Geflüchtete willkommen heißt. Menschen und Organisationen, die versuchen, ein Klima der Angst und Ausgrenzung zu schaffen, wie es AfD, BERGIDA und NPD tun, sind beim CSD und beim CSD e.V. nicht willkommen.

Berliner CSD e.V.

Berliner CSD e.V. // Courbièrestraße 6 // 10787 Berlin
Fon: +49 30 23 62 86 32
Fax: +49 30 23 62 86 34
Web: www.csd-berlin.de

Von: Junge Alternative - Berlin [mailto:berlin@jungealternative.com] 
Gesendet: Dienstag, 10. Juli 2018 16:09
An: info@csd-berlin.de
Betreff: Anmeldung: Teilnahme CSD Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie soeben telefonisch besprochen, hier nochmals unsere Anfrage, die scheinbar leider nicht angekommen ist. 

Wir möchten uns als politische Jugendorganisation in Berlin, die der AfD nahesteht, im Rahmen des diesjährigen CSDs beteiligen. Dazu würden wir gerne einen eigenen Stand anmelden. Welche weiteren Beteiligungsmöglichleiten bestehen darüber hinaus? 

Herzliche Grüße

David Eckert
Landesvorsitzender 
Junge Alternative - Berlin 

Hier werde ich Mitglied in der JA-Berlin:
http://jungealternative-berlin.de/mitg…/

Kommentare sind deaktiviert