+++ Der Freiheit eine Gasse +++

Berlin: Während der Gedenkstunde für die Opfer der Barrikadenkämpfe auf dem Friedhof der Märzgefallenen ließ es sich der ‚regierende‘ Bürgermeister Müller (SPD) nicht nehmen, die Gefallenen pietätlos herabzuwürdigen, indem er sie als Vorwand zur Hetze gegen die AfD instrumentalisierte. Ein grober Ausrutscher! Mal wieder.

Dazu Marc Vallendar, Mitglied des Abgeordnetenhauses sowie im Vorstand der Jungen Alternative Berlin tätig: „Es ist ein Unding für einen Parlamentarier an einem solchen Ort und zu einer solchen Veranstaltung nicht den Anstand aufbringen zu können, den Parteienstreit eine Stunde ruhen zu lassen, um die Toten zu ehren.“

„Ich betrachte ein solches Verhalten nicht nur als kleinlich und zänkisch, sondern schon den Grundgedanken, die damaligen Barrikadenkämpfer stünden der AfD politisch entgegen, für historisch völlig abwegig. Die Forderungen damals waren Pressefreiheit, ein Parlament, Volksbewaffnung, eine Verfassung und die Schaffung eines nationalen Staates“, so Stefan Mörs, Historiker und stellv. Vorsitzender der JA-Berlin.

„Wenn die Presse- und Meinungsfreiheit heute bedroht wird, dann doch wohl durch das NetzDG des Genossen Maas. An der Stelle sind vor allem wir es, die sich in direkter Tradition mit den Barrikadenkämpfern befinden“, führt David Christopher Eckert, Vorsitzender der JA-Berlin, weiter aus.

„Auch die Volksbewaffnung durch die Wehrpflicht hat sich wohl eher die AfD auf die Fahnen geschrieben als Müllers SPD-Parteifreunde. Das Gleiche gilt für den bedrohten Nationalstaat, den die AfD gegen ein überbürokratisches und gieriges Brüsselmonster einsam verteidigt“, so Eckert weiter.

„Daher darf sich die AfD wohl damit rühmen, den Märzgefallenen nicht entgegenzustehen, sondern sich mit ihnen Schulter an Schulter auf den alten und neuen Barrikaden zu wissen - getreu dem Motto: Der Freiheit eine Gasse!“ fasst Mörs zusammen.

 

Junge Alternative am Friedhof der Märzgefallenen

Am vergangenen Samstag, den 18. März, besuchten wir die Gedenkveranstaltung am Friedhof der Märzgefallenen. In diesem Video spricht Landesvorsitzender David Christopher Eckert mit dem Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jörg Sobolewski über die Rolle des 18. März für unser demokratisches Selbstverständnis und die Gefallen, welche unsere Mitglieder am Samstag geehrt haben.Während Michael Müller (SPD) das Wort für den Deutschlandhasser Denis Yücel ergriff, stand die JA geschlossen mit Deutschlandfahnen im Gedenken an die Helden, die ihr Leben für einen demokratischen deutschen Staat opferten.

Posted by Junge Alternative Berlin on Montag, 19. März 2018

 

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