Deutsche Asylpolitik: Ein Stück aus dem Narrenhaus

Berlin, 15.03.2019. Nachdem durch einige kleine Anfragen der AfD-Bundestagsfraktion (Bundesregierung 19/8030) Seehofers bilaterales Abkommen zur Zurückweisung von Asylbewerbern an den deutschen Grenzen völlig entzaubert wurde, legen jetzt die Koalitionsgenossen der SPD nach. Sozialminister Hubertus Heil fordert für Asylbewerber eine Taschengelderhöhung von immerhin 11%. Für die Sechs- bis Dreizehnjährigen sogar um 16%!

„Durch Seehofers Abkommen, welche das politische Deutschland wochen- und monatelang in Atem hielt, wurden bislang gerade einmal 11 Personen abgewiesen. 9 nach Griechenland und 2 nach Spanien. 11 Personen, eine Zahl, die auch Claudia Roth abzählen kann, wenn sie die Hände aus der Tasche nimmt. Das Abkommen kann man daher nur als Wählertäuschung vor der bayrischen Landtagswahl bezeichnen.“ so David Eckert, Vorsitzender der Jungen Alternative Berlin.

„11- 16% mehr Netto auf die Hand. Kein Tarifabschluss, keine Rentenerhöhung, keine Steuerreform hat einem deutschen Arbeitnehmer je solch eine Erhöhung gebracht. Bei der sozialen Not vieler deutscher Bürger ist eine derartige Erhöhung ein Schlag ins Gesicht. Der Anreiz, welcher hierdurch in die dritte Welt gesandt wird, wird dort nicht zu überhören sein. Wahrlich ein Stück Politik aus dem Narrenhaus.“, kommentiert Talisa Barfuss, stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Alternative Berlin.

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